Schön chillexen

12.10.2019 – Heute wird mal so richtig schön relaxed, und das trotz Taifun. Heute soll Japan nämlich vom stärksten Taifun der Season getroffen werden. In Hiroshima wird aber nur ein stärkeres Lüftchen wehen, also kein Sturm für mich, puh. Tokio soll am schwersten getroffen werden, also das Zentrum des Taifuns wird sich direkt über Tokio bewegen, laut den Nachrichten. Hier in Hiroshima geht aber alles seinen gewohnten Gang, bis auf dass die Polizisten ihren Hut festhalten müssen XD.
Eigentlich wollte ich zum Frühstück mal in ein etwas besonderes Café gehen. Das Andersen Hiroshima hat sehr gute Bewertungen und ich hatte auch Bilder von Schwarzbrot gesehen 🤤. Ja, nach drei Monaten Weißbrot wünscht man sich auch mal schwarzes, auch wenn ich eigentlich nich so ein großer Fan bin.
Leider hatte das aber zu als ich ankam, anscheinend findet dort heute eine Schulung oder ähnliches statt. Also gings in ein normales Café essen.
Danach wollte ich mir, als waschechter Geek mal ein Manga Café anschauen. Ich war bisher auch noch nie in einem Internet Café. Solche Manga Cafés sind ja Internet, Manga Café und Hotel in einem. Allerdings muss man hier pro halbe Stunde bezahlen. Die erste hat wieder einen Festpreis und danach gibt’s ne Rate pro 30 Minuten. In meiner dunkeln Kabine mit Computer angekommen, hab ich mich erstmal umgeschaut. Es gab haufenweise Mangas und Magazine zur Auswahl, bestimmt 20 Regale voll, eine Schlafecke, in der die Kabinen zusätzlich mit Bett ausgestattet sind und WC und Dusche sind auch vorhanden. Außerdem gibt’s auch noch eine Getränketheke und nach Bedarf kann man sich auch Essen bestellen, es ist also für alles gesorgt. Mir reichte aber ein Manga und eine Runde lol (League of legends) 😁.
Fix noch Mittagessen im family Restaurant (Spagetti mit Bacon 😋) (sogar billiger als die Spagetti vom Supermarkt 😯)
Dann bin ich erst nochmal ins Hotel, bisschen Ausruhen. Am Abend gings zu einem ryokan. Dort habe ich mir erst eine Massage und dann ein Bad in der heißen Quelle gegönnt. So richtig schön Wellness also. Das Baden war wieder super schön. Ich habe wieder die Japaner beobachtet und nachgemacht. Das Bad war auf jeden Fall gut besucht. Einen Außenbereich gab es auch. Dieser gefällt mir meist am besten, da die frische Luft draußen richtig gut tut beim heißen Baden.
Nach dem Dilemma mit den Kloschuhen. (ich hatte vergessen die Kloslipper wieder auszuziehen beim rausgehen, die Frau an der Theke kaum direkt zu mir gelaufen und hat mich ganz nett gebeten sie wider zurück zu bringen 😂) Nach dem ich mich dreimal entschuldigt hatte, gings noch ins Restaurant. Dort gönnte ich mir ein kühles Bierchen zum runterkommen und ein super leckeres Tempura Menü 😋, mit Ausblick auf einen wunderschönen japanischen Garten.

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Eine Runde mit dem Boot

11.10.2019 – Heute gings mal entspannt mit dem Boot über den Fluss. Da mir nix besseres eingefallen ist, wollte ich mal ne Bootstour über den Fluss machen. Es gibt auch eine abendliche Tour um Miyajima, allerdings ist dort ja die größte Attraktion zur Zeit nicht zu sehen.

Mit dem Boot ging es nur ein kleines Stück den Fluss lang, am Atombomben Dome und Central Park vorbei.

Nach dem kleinen Rundkurs bin ich zum Hafen von Hiroshima gefahren. Dort hab ich ein kleines Restaurant gefunden, wo man ganz günstig Udon Nudeln essen konnte. Das Ambiente erinnerte an eine Cafeteria. Zwei ältere Damen schenkten aus und vor allem Arbeiter schlürften hier ihre Nudeln. Das deutsche Äquivalent wäre wohl eine Kantine mit zwei dicken Omas, die Schnitzel und Currywurst austeilen. Trotzdem hats mir gut gefallen, einen kleinen Einblick in den Alltag der Einheimischen zu bekommen ist auch mal cool. Allerdings wurde ich hier mehr denn je wie ein Alien angestarrt. Bei einigen hatte ich die Befürchtung die hören gar nicht mehr auf XD.

Vom Hafen aus ging es rüber nach Etajima. Ich hatte gehört hier kann man ein wenig Fahrrad fahren und sich die Gegend anschauen, was ich dann auch getan habe. Mehr ist allerdings nicht möglich, denn hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Nicht mal ein Café oder Restaurant konnte ich ausfindig machen. Also hieß es einfach mal der Nase nach fahren.

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Die Landschaft war mal wieder super schön und auch an den tollen Gärten, Schreinen und verwunderten Passanten vorbei zu fahren hat Spaß gemacht. Ich bin am Rand der Insel bis zum nächsten Hafen lang gefahren, dabei könnte ich viele Fischer beobachten und die Meerbrise genießen.

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In Nakamachi angekommen habe ich das Fahrrad wieder abgeben, 2 Stunden bin ich gefahren. Etajima war schon schön, aber kein muss, wenn man nach Hiroshima kommt.
Nach der kleinen Fahrradtour bin ich erstmal zurück einen Kaffee trinken. Zum Abendessen wollte ich mal wieder in ein Family Restaurant, die sind recht günstig und auch lecker. Wenn man mal nicht so teuer essen möchte, ist man hier auf jeden Fall richtig. Es gibt davon mehrere Ketten in Japan. Diesmal gings zu Gusto.
Und das wars auch schon mit meinem Ausflug heute. 👋

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Lecker schlemmen im Gusto

Rabbit Island

10.10.2019 – Heute gings nach rabbit Island. Wie der Name schon sagt, ist die Hauptattraktion die vielen Hasen, die auf der Insel leben. Warum es so viele sind weiß keiner so genau, zu vermuten ist allerdings, dass einfach mal welche auf der Insel ausgesetzt oder ausgebüchst sind und sich durch die Abwesenheit natürlicher Feinde rapide vermehrt haben. Rum wie num, die Hasen sind jetzt Teil der Insel und berühmter Touristen Hotspot.

Kaum von der Fähre runter, begrüßten einen schon etliche süße Kaninchen. Was soll man auch anderes machen, als sich hinzusetzen, versuchen seine Route zu planen und dabei die Flauschebällchen zu füttern.

Es hatte nicht lange gedauert, da war auch schon meine erste Tüte leer, bzw weggeschnappt. Von den Hasen hier geht die selbe Bedrohung aus wie von den Rehen auf Miyajima. Super süß, aber wild.

Was mir auch aufgefallen ist, die Hasen sind untereinander recht aggressiv. Verständlich, da diese Wildtiere sind und um ihr Überleben kämpfen. Einige sah ich sogar humpeln. Merkwürdig das zu sehen, da ich Kaninchen nur als Haustiere kenne.

Nach dem Erstkontakt ging es weiter Richtung Hotel. Auf der Insel gibt es ein kleines Hotel, wo ich erstmal was essen wollte. Auf dem Weg dorthin kehrte ich nochmal kurz im Visitor center ein um mich mal umzuschauen. Es gab einige Informationen zu den Bewohnern der Insel, also welche Insekten, Schlangen und andere Tiere hier leben und eine Miniatur Nachbildung der gesamten Insel. Diese war mit Glas überdacht, dadurch konnte man sie sich von oben mal anschauen.

Essen war sehr lecker. Auch wenn es kein Oktopus-Taco-Reis-Curry mehr gab XD. Dafür hab ich ein anderes Menü mit Oktopus-Tempura und Sashimi gegessen.

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Nach dem Mittag ging es zum Museum, denn Oukunoshima hat keine fluffig süße Geschichte wie ihre derzeitigen Bewohner. Im zweiten Weltkrieg wurde die Insel wegen ihrer Abgeschiedenheit und Lage zur Produktionsstätte für chemische Waffen. Viele Mitarbeiter kamen während der Herstellung ums Leben oder bekamen schwere Krankheiten. Ihnen wurde ein Gedenkstein gewidmet.

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Die Bauten von damals wurden, wie auch in Nagasaki, nicht abgerissen, sondern stehen noch heute.

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Nach dem Museumsrundgang, der nur 15 Minuten gedauert hat, da das Museum echt klein war ^^, ging es einmal um die Insel rundherum. Die Bauten der Chemiefabrik sind nämlich über die Insel verstreut.

Als erstes bin ich zum mini Leuchtturm. Von dort ging auch ein Pfad weiter durch den Wald, doch da bin ich wieder rum gedreht. Nicht weil ich die Natur nicht mag, sondern weil ich die Insekten dort drin gesehen hab. Nicht nur riesiges Hornissen sind mir am Ohr vorbei gebrummt, auch große Wespen und das schlimmste sind diese riesigen Spinnen, die ihre Netzte genau in Augenhöhe spinnen. Ja, ich hatte Angst mal unachtsam den Pfad lang zu laufen und dann plötzlich ne fette Spinne im Gesicht zu haben. Es wurde auch am Hafen vor giftigen Spinnen und Bienen gewarnt, von daher entschied ich mich doch lieber der Straße zu folgen.

Auf dem Weg über die Insel bin ich natürlich ganz vielen Hasen begegnet und hab immer mal welche gefüttert. Ich konnte sogar ein paar kleine Häschen erhaschen, wie knuffig waren die denn 😍.

Lange dauerte die Rundtour nicht. Dadurch war noch Zeit ein paar Hasen zu füttern und Kaffee zu trinken. Also bin ich wieder zum einzigen Ort gegangen, wo es Essen gibt auf der Insel, das Hotel. Dort hab ich auch noch ein Eis verputzt.
Nach dem Kaffeekränzchen gings mit dem Bus zurück zum Hafen und sich von dem lieben Häschen verabschieden. 🙁😊👋🐇

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Miyajima, die Schreininsel

05.10.2019 – Heute gings zur Schreininsel Miyajima (宮島). Eigentlich ist Itsukushima (厳島) der richtige Name, aber durch die zahlreichen Schreine und Tempel auf der Insel, wird dieser Name eher selten genutzt.

Kaum auf der Insel angekommen, kamen uns auch schon einige Rehe entgegen und wollten Essen. Ja, diese niedlichen Tiere kenne ich ja bereits aus Nara und ich weiß, wie gemein und aufdringlich sie sein können. Süß sind sie aber trotzdem :D.

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Erster Anlaufpunkt war der Itsukushima Schrein. Dieser ist der größte Schrein der Insel und auch am ehesten Namensgeber. Er ist am meisten bekannt für das schwimmende Torii Tor. Leider wird dieses im Moment restauriert und daher nicht zu sehen :(. Aber auch der Schrein allein war beeindruckend, allein schon wegen der Größe. Er ist auch auf Wasser gebaut und sieht von weitem so aus, als würde er schwimmen.

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Als Nächstes wollte ich erstmal mein Sandwich essen. Dafür habe ich mir mal ein rehfreies Fleckchen gesucht. Leider hat mich dann doch noch eins gespotet. Ich weiß ja das man aufpassen muss, leider hat es mir dann doch die Hälfte meiner Wassermelone geschnappt :(. Aber naja, ich hoffe es hat geschmeckt ^^.

Nach der kurzen Pause gings zum Daishoin Tempel. Dieser war ebenfalls riesengroß. Es gab so viele Altare und Gebetsräume, am lustigsten fand ich aber den Pfad mit den Buddha Statuen. Diese hatten alle Stoffmützchen auf den Köpfen. Ob das was Besonderes ist, weiß ich leider auch nicht, vielleicht kann mich ja wer aufklären ;). Ich fand die auf jeden Fall super süß.

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Nach dem ich mir alle Bauten des Tempels mal angeschaut hatte, ging es dann weiter Richtung Mt. Misen. Dieser ist der höchste Berg der Insel und wird auch als heiliger Berg bezeichnet. Zum Glück gabs eine Seilbahn, mit der man fast auf den Gipfel kommt :D. Leider ist mir von der schlecht geworden :O. Daher hab ich oben angekommen erstmal eine Kaffeepause eingelegt. Die Aussicht war es aber wert.

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Natürlich wollte ich auch auf den Gipfel steigen, dass das so anstrengend wird, obwohl es nur noch 30 Minuten zu Fuß waren, hätte ich aber nicht gedacht. Und ja, selbst im tiefsten Wald auf Mt. Misen hat man hier in Japan Internet.

Oben angekommen, Dank der anspornenden Worte der vorbeiziehenden Japanern, gab’s oben nochmal einen Tempel zu bewundern. Ganz am höchsten Punkt von Mt. Misen stand das Observatorium. Hier konnte man sich hinsetzen, verschnaufen und die Aussicht genießen. Vollkommen durch geschwitzt war ich doch ganz stolz es geschafft zu haben. Ich bin ja nich gerade die fitteste, darum war ich mir nicht ganz sicher, ob meine Beine durchhalten werden. Trotz der Tortur hat es doch Spaß gemacht mal zu wandern, wenn auch nur 30 Minuten. Eines ist mir aber klar geworden, mein Körper ist ein totales Frack XD, ich sollte echt mal mehr Sport machen.

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Zurück war dann auch nochmal anstrengend, aber machbar, nicht wie der Weg nach oben. Nach unten bin ich auch wieder mit der Seilbahn gefahren, hatte ja schon das Ticket. Mir wurde nur leider wieder übel, aber nicht so schlimm wie beim ersten mal.
Zu Fuß bin ich dann wieder durch den Park zurück zum Hafen gelaufen. Zwischen drin noch eine Pause mit Macha Latte eingelegt, konnte einfach nicht dran vorbei gehen ^^. Außerdem bin ich noch bei der fünf Stöckigen Pagode vorbei gegangen. Hab sogar ein schönes Foto im Sonnenuntergang machen können. Das große Tor wird ja leider restauriert. Das soll im Sonnenuntergang auch richtig schön aussehen.

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Das wars auch schon mit Miyajima. Der Trip nach oben hat richtig Spaß gemacht und den Gipfel von Mt. Misen zu erreichen fühlte sich für mich auch wie eine Meisterleistung an :D.

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Sightseeing in Hiroshima

05.10.2019 – Am Donnerstag gings dann mal zum Rundgang durch Hiroshima und die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen.

Der erste Stopp war der Shukkeien Garden (縮景園 – しゅくけいえん). Der Name bedeutet so viel wie geschrumpfte Landschaft. Tatsächlich erinnert der Garten an eine Miniatur der vielen Landschaften Japans, z.B. kleine Brücken, Inseln und sogar einen kleinen Hügel gab es zu beschauen.

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Der Garten ist außerdem für die Teezeremonie bekannt. Es gibt zahlreiche Teehäuser überall im Garten verteilt. In diesen wurde früher die Teezeremonie gelehrt und durchgeführt.

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Nach einer kurzen Kaffeepause, während dessen ein kurzer Schauer über Hiroshima gehuscht ist :D, ging es weiter zum Hiroshima Schloss. Schon auf dem Weg zum Garten konnte ich die Burg bewundern, aber von nahem sah sie nochmal beeindruckender aus :O.

In der Burg selbst befindet sich ein Museum zu den japanischen Schlössern und dessen Geschichte. Die Burg in Hiroschima ist eine Flachland Burg in der Mitte der Stadt. Nicht wie in Europa, wo die Burgen häufig auf einem Berg gebaut wurden. Gab es in Japan viele Flachland Burgen. Diese waren der Mittelpunkt der Stadt und von zahlreichen Bergen geschützt.

Im Museum konnte man das Leben damals näher kennen lernen, z.B. gab es für jeden Beruf ein eigenes Stadtviertel, in dem der Arbeiter dann auch wohnen musste, die Samurai hatten damals die meisten Privilegien, wie den meisten Wohnraum oder Vermögen.

Der dritte und letzte Stop war der Atomic Bomb Dome. Auf Hiroshima wurde ja die erste Atombombe abgeworfen. Durch die Explosion starben damals über 200.000 Menschen. Die Bombe detonierte etwa 600m über dem Dome. Dieser wurde aber nicht komplett zerstört. Er verbleibt seit jeher als Mahnmal für die Menschheit und Erinnerung an die zerstörerische Kraft atomarer Waffen.

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Hiroshima Kagura

02.10.2019 – Am Sonntag bin ich ja mit dem Schnellbus nach Hiroshima umgezogen, bzw. ins Hotelzimmer eingecheckt. Hier bleibe ich auch nur zwei Wochen bis es dann nach Osaka geht. Dort habe ich vor 3 Monate zu verbringen.Hier in Hiroshima werde ich mir vieles anschauen. Es gibt viel zu sehen. Morgen mache ich die erste Sightseeing Tour durch die Stadt. Neben der Innenstadt gibt’s aber auch noch einige Inseln, die es sich zu besuchen lohnt. Die bekannteste ist wohl Miyajima.Heute konnte ich mir aber schon mal das traditionelle Kagura aus Hiroshima anschauen. Das ist eine Art Theater. War ganz cool sich das anzuschauen, man fühlte sich wie ins alte Japan zurück versetzt.


Nach der Aufführung durfte man auch selbst mal das Kostüm anprobieren und sich mit den Schauspielern fotografieren lassen. Die Kostüme sind ganz schön schwer und können sogar bis 20 Kg wiegen.


Okinawa der Rest

Am Sonntag ging es mal in eine Tropfsteinhöhle. In einer Reisegruppe wurden wir mit anderen zusammen durch den Djungel zu einer Tropfsteinhöhle geführt. Dabei gabs dann auch einige historische Erklärungen mit dazu. Zum Beispiel sollen in den Höhlen die Urbewohner Okinawas gelebt haben. Noch zu erwähnen ist, dass es zwei verschiedene Höhlen gab, von der allerdings eine bereits eingestürzt ist. In der eingestürzten wurde damals eine Göttin angebetet, da die Stalaktiten aussahen wie Frauenbrüste, dagegen gab es dann auch noch eine männliche Höhle, und wer hätte es gedacht, dort hing ein riesiger Stalaktit, der aussah wie? XD Jop, war ganz witzig, die Höhle durften wir auch mit Öllampe begehen, ganz altertümlich versteht sich.

Am Montag früh, also wirklich früh, es hieß 5 Uhr aufstehen und erstmal eine Stunde fahren, denn es ging schnorcheln. Dort war unser Guide erstmal sehr überrascht, das wir zwei keine Japanerinnen waren. Mara hatte nämlich Japanisch mit ihm kommuniziert. Aber das hatte dann trotzdem ganz gut funktioniert und wir hatten viel Spaß. Mit voller Ausrüstung, also Tauscheranzug, Schuhen und sogar Handschuhen, ging zur blue cave. Früh um 7 waren wir zum Glück zu zweit :D. Den Namen hat die Grotte von der Blauen Farbe, die man sieht, wenn die Sonne rein scheint. Nach dem Grottenbesuch konnten wir noch paar Fische füttern, die haben schon vorher an den Handschuhen gezupft ^^. Beim Rausgehen konnten wir dann auch sehen, warum sich das frühe aufstehen gelohnt hat, denn da waren sehr viele Menschen am reingehen. Unser Guide meinte um die 200 Menschen sind es gegen 11 Uhr. :O

Am letzten Tag ging es vor dem Flug nur nochmal fix in ein japanisches Schloss. Das zeigt ganz gut den Einfluss Chinas auf die Architektur damals. Man konnte es komplett begehen und den Innenraum ganz gut bestaunen. Bei mir kamen da auch öfter mal Erinnerungen an Anime und Manga auf, denn vor allem diese Art Terasse sieht man in Filmen sehr oft.